Wissenschaftler und Forscher an Hochschulen in NRW arbeiten mit Unternehmen zusammen an der Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung für Computersysteme.
In Zusammenarbeit der FH Münster mit der Uni Duisburg-Essen wollen die dortigen Forscher die Geschwindigkeit bei der Datenübertragung im mobilen Internet in schwindelerregende Bereiche bringen: nämlich auf bis zu 1 Gbit/s (1.000.000.000 bit/s)!
Die Forscher des Projekts “SigHiS” (Signal Processing for High Speed Wireless Transmission) wollen damit eine Hochgeschwindigkeits-Funkübertragung ermöglichen, die bis dato eigentlich nur über Lichtwellenleiter möglich ist, Stichwort FTTH (Fibre To The Home).
Durch die Weiterentwicklung an den Antennensystemen, an denen derzeit bei diesem Projekt geforscht wird, soll die Serienreife dieses Systems bis in 5 Jahren durchaus realistisch sein.
Somit soll auch, wenn man sich schneller bewegt, wie z.B. mit dem Auto auf der Autobahn, eine Übertragungsrate von 100 Mbit/s auf das Handy, bzw. Netbook möglich sein – derzeit wird mit dem HSDPA-Standard maximal 7,2 Mbit/s übertragen, vereinzelt sogar 14,4 Mbit/s allerdings auch nur unter günstigsten Vorraussetzungen. Mit dem HSPA+Verfahren wird dies noch einmal getoppt und LTE soll 100 Mbit/s, eventuell mehr, ermöglichen – allerdings wird hierbei diese hohe Datenübertragungsrate nicht in einem schnell fahrenden Auto möglich sein.
Diese Projekt der beiden Hochschulen wird von der mimoOn GmbH begleitet und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 250.000,- € unterstützt. Dadurch soll unter anderem der Ingenieurnachwuchs und der Wissens- und Technologietransfer gefördert werden. Hochschulen und Forschungseinrichtungen liefern mit ihren neuen Ideen und Erkenntnissen den Rohstoff für Innovationen, die schlussendlich die Wirtschaftskraft stärken.
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