Steve Jobs, der Chef der Fa. Apple (iPod, Iphone, usw.) hat den Journalisten vom Wall Street Journal erklärt, das die Software der entscheidende Punkt ist und nicht die Hardware.
Seit der Einführung des iPhone sei die Umsatzbeteiligung bei den Mobilfunkbetreibern in den Hintergrund gerückt, stattdessen werde auf neue Geschäftszweige das Hauptaugenmerk gelegt.
Apple setzt nun vermehrt auf den eigenen Softwareshop: mit dem app-store habe man innerhalb eines Monats 60 Millionen Programme für iPods und iPhones verkauft. Dabei sprangen Einnahmen in Höhe von ca. 30 Millionen $ heraus – 1 Million $ pro Tag!
Steve Jobs erwartet nun, dass die Einnahmen konstant blieben – schließlich wurde in Deutschland erst vor ein paar Tagen auch der Download von Filmen via APP-Store eingeführt, dies bedeute rund 360 Millionen $ erwartete Jahres-Einnahmen.
Die Einnahmen werden zwar mit den Entwicklern der Software geteilt, aber ein Drittel davon verbleibt beim „Hersteller“ der iPhones. (das in Anführungsstrichen erwähnte Hersteller betrifft natürlich nicht die Hersteller der Komponenten!)
Ein gutes Geschäft ist demnach der APP-Store auch für die Entwickler der Software: der „Super Monkey Ball“ soll innerhalb der ersten 20 Tage ca. 300.000 mal heruntergeladen worden sein – bei einem Stückpreis von 9,99 $.
Nicht mehr die technischen Finessen der Hardware sei in Zukunft ausschlaggebend, sondern die darauf nutzbare Software, betonte der Apple Chef. Und: was nutzen die besten Features, wenn der Accu leer oder die Hardware zu langsam ist.
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