Bei der “Enduro-Africa-Rallye” mischen auch die englischen Prinzen mit – nur wozu?
Tja? Das ist eben eine Veranstaltung, bei der es nicht um sportliche Erfolge, sondern um einen guten Zweck geht.
Bei einem Startgeld von min. 1500engl. Pfund bleiben die meisten sowieso zu Hause…
Nur die High-Society eben nicht – die will sich in der Wildnis beweisen und so viel Geld für den Nelson-Mandela-Kinder-Fond sammeln.
Durch Süd-Afrika soll die Rallye gehen, auf insgesamt ca. 1700 Kilometern, in 8 Tagen. Dazu fahren die Teilnehmer in Gruppen und zur Nacht wird dann ein gemeinsames Camp aufgebaut.
Mit den Worten:“Es gibt keine Straßenzeichen – das ist nicht so, als wenn man irgendwo durch England fährt.” warnt der Veranstalter, S. Smith.
In meinen Augen ist so etwas nur belächelungswürdig, aber da es ja anscheinend um einen guten Zweck gehen soll, schreibe ich auch darüber – an Startgeldern sollen ja schon ca. 380.000€ eingenommen worden sein… bloß, wie viel kommt davon bei den Bedürftigen an? Und, wäre es nicht einfacher gewesen, statt des Promi-Spektakels das Geld einfach so zu übergeben?
Aber ich will hier keinem den Spaß verderben, und wer gerne mit Enduros durch die Wildnis fährt ist mir allein deswegen eigentlich schon sympathisch.
Viel Spaß!
Ihre Meinung?