Dezember 16th, 2008

Hierbei geht’s um die Idee, den Berg zwar zu Fuß zu erklimmen, aber danach mit einer Art Mountain-Roller Talwärts zu fahren.
Durch den im Rucksack verstauten, ca. 10 Kg schweren “Bergmönch”, kann man wie gewohnt die steile Wandertour unternehmen, im Anschluss daran aber das gelenkbelastende Bergabgehen vermeiden.
Damit soll auch eine neue Zielgruppe angesprochen werden, nämlich die, die keine Lust auf weiche Knie durch das Bergabwandern haben. Nach Studien sollen ja anscheinend ca. 67 % der Bergsteiger Knieprobleme haben. Das resultiert wahrscheinlich daraus, dass beim Bergabgehen die Gelenke mit einem vielfachen der sonst üblichen Belastung zu kämpfen haben.
Bei dem Design des Bergmönchs wurde durch unterschiedlich große Räder und die weit nach hinten verlagerten Fußrasten ein Konzept verwirklicht, das einfaches Handling und sicheres Downhill-Radeln miteinander verknüpft.

Bergmönch from Thomas Kaiser on Vimeo.

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Oktober 9th, 2008

Johanniskraut und Löwenzahn, summende Insekten, flatternde Schmetterlinge, rauschende Bäche, windende Wege, beruhigende Stille, nur das Zwitschern der Vögel – eine Idylle…
Deswegen hat sich das Wandern mittlerweile zum Volkssport entwickelt.
Ungefähr 2 Millionen Freunde von  “Schusters Rappen” sind aktiv in Wandervereine eingebunden, annähernd 37 Millionen Deutsche machen das jahrein/jahraus fast regelmäßig.

Darüber ist die Schuhindustrie natürlich auch hochbegeistert. Vor allem die Wanderschuhe sind zu einem großen Geschäft geworden.
Der Wanderfreund will natürlich gutbesohlt auf hakelige Wurzeln, glitschige und spitze Steine usw. vorbereitet sein.
Etwa 16 % des Volumens, des Outdoor-Business, Gesamt ca. 1.8 Mrd. €, entfallen auf Wanderschuhe – Tendenz steigend.
Das Outdoor-Business wuchs in den letzten Jahren um ca. 3% – die dazugehörigen Wanderschuhe zeigten aber eine Wachstumsrate von 9%.
Das verkehrte Schuhwerk zu benützen zeugt von Leichtsinnigkeit – deshalb schieben die Wander-Fans auch schon gern mal 300€ über den Ladentisch.
Dafür wird aber schließlich auch einiges abverlangt: keine Einheits-Treter, sondern anschmiegende Fuß-Schmeichler sind gefragt – wellness für die Füße.
Die klobigen, steifen Knobelbecher von damals haben ausgedient, auf einer Tour durch die Natur will man es bequem haben und keine Wanderroute zu einer Tortur machen.
Die heutigen Lederstiefel haben allerdings mit diesem Knobelbecher-Vergleich nichts mehr zu tun. Trotz alledem sind bei den Einsteigern vor allem diese als “*tech”  bezeichneten Materialien beliebt. Die Anzahl der Hersteller, die sich auf diesem Markt tummeln, wird immer unüberschaubarer.
Große Ladenketten wollen an dem boom mitverdienen, allerdings machen die Platzhirsche immer noch den Hauptumschlag aus – und Wanderer sind über Traditionen hinweg mit ihrer Marke verbunden.
Deswegen teilen sich die 3 größten Hersteller in diesem Segment auch schon seit Jahrzehnten den Markt unter sich: Meindl, Lowa und Hanwag.

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Oktober 9th, 2008

Einmal den Wald aus gänzlich anderer Sicht erfahren – aus der Höhe der Baumkronen?
Nein, wer will denn schon solch strapaziöse Klettertouren auf sich nehmen, außerdem bin ich zu alt für so was… Aber, da gibt es doch denn WWW – ja, richtig:
Wald-Wipfel-Weg in der Nähe von St.Englmar / bay. Wald.

Auf einem 2,5 Meter breiten und 370 Meter langen Weg, aus Lärchenholz, kann man bei einem „Spaziergang“ eine völlig neue Sicht der Dinge erfahren.
Bis zu einer luftigen Höhe von 30 Metern reicht der geschwungene Weg über und neben den Baumwipfeln. Selbst Rollstuhlfahrer oder Mütter/Väter mit Kinderwägen können ohne Risiko über den „WWW“ wandern und daneben eine atemberaubende Kulisse erleben.
Der Wald-Wipfel-Weg ist auf 36 Masten errichtet und mit seinem massiven Geländer wird so ein Ausflug zum sicheren Freizeit-Abenteuer.
Auf extra angebrachten Aussichts-Plattformen kann man eine grandiose Sicht über den Gäuboden, das Donautal sowie über die Erhebungen des Bayerischen Waldes genießen.

Ebenfalls angegliedert befindet sich ein Naturerlebnispfad zum Mitmachen und Anfassen. Auf ca. 2 Kilometern durch den Wald befinden sich 25 Mitmach-Stationen zum erleben und begreifen von Flora und Fauna – mit Ratespielen zum Umweltschutz und sonstigen gefälligen Sachen, die einem die Natur näher bringen.
Die Eintrittspreise belaufen sich von 4,-€ bis 6,- p.P., Ermäßigungen möglich, weitere Infos unter http://www.waldwipfelweg.de

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Oktober 8th, 2008

Da habe ich doch erfahren, dass es am Sonnenwald 13 verschiedene und extra ausgeschilderte Touren-Vorschläge gibt.
Das werde ich doch demnächst gleich mal antesten müssen, und feststellen ob meine Kondition dabei auch mitmacht.

Ingesamt gibt es wohl über 350 Kilometer MTB-Touren in verschiedenen Einstufungen, vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen, dabei sind dann aber auch „Schiebe“-Stellen eingetragen. Ich hol mir demnächst die Streckenbeschreibungen und wenn ich die abgefahren bin, werde ich mal meine Meinung dazu schreiben.

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Oktober 8th, 2008

Hier mal ein Bericht über den E8 genannten Wanderweg im Bereich Sonnenwald.
Da der Wanderweg aber von der Insel Dursey, am südwestlichsten Zipfel Irlands seinen ca. 4400 Kilometer langen Weg beginnt, der vorerst in Bulgarien endet, schreibe ich nur um den Bereich, den er im Sonnenwald kreuzt.
Von Saldenburg nach Lalling:
Der Startpunkt war bei der Jugendherberge Saldenburg, eine alte Burg, die sogenannte Waldlaterne. Eine Mitverursacherin des Namens “Drei-Burgen-Land”.

indian summer im bay. Wald

indian summer im bay. Wald

So, von Saldenburg erst mal bergab an einem Nebensträßchen in Richtung der Ortschaft Hundsruck. Danach abwechselnd über Feldfluren und kleine Wäldchen über Manzenreut über ein Wiesental nach Zenting. Nach der Durchquerung Zentings geht es durch die Ortschaften Fradlberg und Daxstein dem Brotjacklriegel entgegen – hierbei geht es die nächsten Kilometer dann auch schon richtig anstrengend bergauf voran.

Blick von Daxstein zum Startpunkt der Wanderung

Blick von Daxstein zum Startpunkt der Wanderung

Die Anstrengung von Daxstein zum Aussichsturm auf dem Brotjacklriegel kann man aber bei einer Einkehr im Turmstüberl vergessen und sich für den Rest der Wanderung, bis nach Lalling dementsprechend stärken.

Weiter geht es dann in Richtung des Büchlstein nach Oberaign – bei richtigem Timing kann man dabei auch den Drachenfliegern bei ihren Startvorbereitungen zusehen.

Blick von Kerschbaum zum Brotjacklriegel

Von Oberaign geht’s dann über einen Forstweg die bewaldeten Hänge hinab nach Rohrstetten. Uber einen Fuß-, u. Radweg gelangt man dann über Zueding nach Lalling, wo man dann bei einer Erfrischung im “Feng-Shui-Park” die Wanderung ausklingen lassen kann.

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Oktober 6th, 2008

Toller Name, was?
Da war ich doch vergangenes Wochenende mal beim Wandern am Brotjacklriegel.
Die Leutchen da behaupten ja, die Luft wäre hier am Besten und auch die Sonne lacht öfter vom Himmel, als anderswo…
Ich muss sagen, mir ist es schon so vorgekommen, als ob da was wahres dran sei.
Auf alle Fälle war ich begeistert von der unberührten Natur und der hinter jeder Biegung neuen faszinierenden Aussicht. Die Wanderwege verlangen zwar einiges ab, aber mit richtigem Schuhwerk – eine Freude. Rauf – runter – über Felsbrocken und Wurzeln, manchmal über umgestürzte Bäume klettern, aber hinter jeder Biegeung eine herrliche Gegend und auch die Leute sind hier wohl besonders nett.  Nach ca. 1 1/2 h bin ich dann noch auf den Aussichtsturm auf dem Brotjacklriegel geklettert und konnte einen wunderbar schönen Rundum-Blick vom bayer. Wald bis zu den Alpen genießen. Bei einer Einkehr im Turmstüberl und einer deftigen Brotzeit, zu einem zivilen Preis, habe ich mich für den Rückweg gestärkt. Dabei habe ich dann erfahren, dass es fast 350 Kilometer Wanderwege rund um den ersten Vorwaldberg gibt, Drachenfliegen hier eine schon fast traditionelle Beschäftigung für mutige ist und es auch noch etliche Ski-Lifte für den aktiven Wintersportler gibt.
Im Sommer soll es aber auch ganz romantisch sein, da ein großes Gebiet des Sonnenwaldes besonderen Naturschutz genießt und deswegen die Flora & Fauna hier ganz besondere Exemplare beheimatet.

Für den ausgesprochenen Naturfreund sicher das höchste der Gefühle und ich muß das unbedingt wiederholen – ein Wochenend-Ausflug ist ja schnell organisiert.
Habe mit meinem alten Fotoapparat noch ein paar Bildchen gemacht (Datumsanzeige stimmt nicht):

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