Jahresbericht 2008 der Bundesnetzagentur

Wie man dem Jahresbericht der Bundesnetzagentur entnehmen kann, ist die UMTS-Verfügbarkeit, bezogen auf die Bevölkerung, doch nicht so rosig, wie von den Breitband-Anbietern immer erzählt wird.
Abhängig vom jeweiligen Netzbetreiber lag die Rate der UMTS Verfügbarkeit zwischen 56% und 81% – die regelmäßigen UMTS-Nutzer haben sich allerdings von ’05 – ’08 verfünffacht.
Mit der Weiterentwicklung der Endgeräte wie, UMTS-Handys, Smartphones, Netbooks, wächst auch die Vielfalt der angebotenen Dienste. Die damit einhergehenden Preissenkungen bei den Datentarifen tragen zum steigenden Interesse der Kunden am mobilen Internet bei. Ebenso, wie das Aufrüsten der UMTS Verfügbarkeit zum HSDPA Standard. Langfristig soll das dann eine Datenübertragung von 14,4 Mbit/s ermöglichen. Neben der UMTS Verfügbarkeit, die leider noch nicht überall verfügbar ist, wird noch ein Großteil der Datenübertragung mit der EDGE Technologie erledigt. Dies betrifft vor allem die schlecht ausgebauten Gebiete, bzw. Teilnehmer, die noch nicht über ein UMTS-fähiges Handy verfügen. Die Weiterentwicklung hin zu “EDGE envolved” soll dann Downloads mit bis zu 1,2 Mbit/s ermöglichen.
Die weitere Zukunft betrifft dann aber die LTE Technologie, die manchmal auch als 3,9G bzw. 4G betitelt wird. Damit sollen dann Downloads mit 100 Mbit/s und Uploads mit 50 Mbit/s nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch möglich sein.

Die Internetnutzung hat mittlerweile die gleiche Bedeutung, wie andere Medien: annähernd 66% der Bevölkerung über 14 Jahren sind täglich im www.
Diese rasante Entwicklung wird durch das steigende Interesse an multimedialen Inhalten noch beflügelt.
Dabei sind ca. 86% der privaten Internetanschlüsse Flatrates (Pauschaltarife). Da im internationalen Vergleich die Preise für die Datenübertragung beim mobilen Zugang zum Internet aber noch vergleichsweise hoch sind, wird das mobile Surfen mit dem Handy noch nicht so oft genutzt, wie in anderen Ländern.

Auf der Seite HSDPA + UMTS Verfügbarkeit.de kann man sich mit einem Klick über den Ist-Zustand der Verfügbarkeit schlau machen. hsdpa-umts

What the fuck ist HSDPA?

Es ist ein Akronym, das ist es, was es ist. Die Grundlage: HSDPA steht für High-Speed Downlink Packet Access, einfacher auch "mobile Breitband" oder 3G/ 3 .5 G  oder UMTS-Brodband genannt.

Kurz gesagt, es ist ein Upgrade der Netzbetreiber, welches Ihnen mehr Bandbreite liefert und wir so in den Genuss von Nutzungsgewohnheiten wie von DSL gewohnt kommen. Selbst Streaming von Video-und Musik, oder Herunterladen von Spielen etc, alles wird mobil möglich.

Als grobe Orientierung was es an Geschwindigkeit bedeutet: 3G bietet derzeit rund 384 Kilobit pro Sekunde, HSDPA (G 3.5) ermöglicht 1,8 Megabit pro Sekunde. Das nähert sich schon einem gefühlten DSL-6000-Anschluss.

Alle Betreiber (ausser ePlus) rüsten ihre 3G-Netze auf HSDPA auf. Welcome in the world of high speed mobile internet ;o). Es bleibt nur abzuwarten, ob die Netzbetreiber wie o2, Vodafone und T-Mobile die höhere Bandbreite auch für messaging und voip freigeben. Strategisch eher weniger zu erwarten, erfordert der Zahn der Zeit aber diese Einschränkungen fallen zu lassen. Zwar sagen die AGB´s von Vodafone & Co man dürfte Messaging (z.B. Skype) und VOIP (Voice over IP/ telefonieren über das Internet) nicht nutzen, gehen tut es! Aber interessiert daran sind die Telekommunikationsunternehmen dieser Welt natürlich nicht, möchten sie doch weiter satte Gewinne durch meist Wegelagerei ähnelnder Minutenpreise einstreichen. So liegen Standard-Tarife bei T-Mobile & Co auch meist so ca. 300 – 500% über dem günstigsten Mobilfunktarif, wie z.B. www.einfach-mobilfunk.de!
Nichts desto trotz rockt HSDPA in allen Lebenslagen!

CeBIT 2009

Jede Menge technischer high-lights sind vom 3.3. – 8.3. auf der größten Computermesse, CeBIT, in Hannover zu bestaunen. Ein Produkt-Trend der CeBIT stellt das sogenannte Cloud-Computing dar – im Klartext: Das Internet an stationären Terminals oder von mobilen Netbooks, Laptops und Smartphones stets weltweit benutzen zu können. Die neuesten Technologien im Bereich des mobilen Internets werden durch die neuen Datenüberbertragungs-Techniken HSPA+ und LTE vorgestellt. Damit kann man einen ersten Einblick in das 4G-Zeitalter erhalten. Desweiteren werden die Kunden über die neueste Hard- und Software mit Beginn der CeBIT informiert. Ein weiterer Produktunabhängiger Schwerpunkt befasst sich mit dem Stromsparen in allen Variationen.

Die Öffnungszeiten sind täglich von 9:oo bis 18:oo, am letzten Tag, dem Sonntag nur bis 16:oo -
die Eintrittspreise für die Tageskarte betragen 33€ im Vvk, an der Tageskasse 38€ – Dauerkarte kostet im Vvk 71€, Tageskasse 81€. Kinder unter 6 Jahren frei, bis 15 Jahren aber nur in Begleitung Erwachsener. Für Schüler, Studenten, Azubis, Wehrpflichtige und Zivi’s gibt’s ermäßigte Karten – aber nur am 8. und 9.3.
Das Ticket wird nicht versandt, man muß es sich am heimischen Drucker ‘rauslassen, dafür sind damit Bus- und Bahntickets im Großraum Hannover auch inclusive.

Die verschiedenen Standards

Standard war früher WAP und GPRS, das benützt heute aber eigentlich kein Mensch mehr, weil es einfach zu langsam und unzuverlässig war. Diese Datenübertragung war nämlich nicht dauerhaft verfügbar, sondern nur in sogenannten Zeitschlitzen.
EDGE wurde als Weiterentwicklung dieser Technologien eingeführt – dabei kam man dann auf eine maximal mögliche Übertragungsrate von ca. 200 kbit/s.
UMTS steigerte diese ganze Geschichte nochmal um ein vielfaches, nämlich auf bis zu 7,2 Mbit/s (geplant).
Dank HSDPA, mit dazu im Vergleich nochmal verdoppelter Übertragungsleistung (ebenfalls geplant), ist es ohne weiteres möglich selbst aufwendige Spiele oder Filme bequem und schnell zu übertragen.

Wie funktioniert UMTS & HSDPA?

Die ganzen Abkürzungen im Mobilfunkbereich können einen schon kirre machen…
deswegen eine grobe Übersicht:
GSM ist die Abkürzung für Global Standard for Mobile Communications, das gibt es als 900er (900MHz – D1 / D2), 1800er (e-plus & O2) und als 1900er (Hauptsächlich USA)

GPRS bedeutet General Packet Radio Service und ist ein Paketvermittelter Zugang mit Übertragungsraten von ca. 21,4 Kbit/s pro Kanal, max 8 Kanäle lassen sich bis zu 171 Kbit/s Bündeln.

EDGE ist die Abkürzung von Enhanced Data-Rates for GSM Evolution und man erreicht eine Übertragung von bis zu 59Kbit/s pro Kanal.

Die Abkürzung UMTS bedeutet Universal Mobile Telecommunications System. Mit diesem 3G (die dritte Generation) genannten Mobilfunkstandard werden mobile Datenübertragungsraten im Bereich von 384 kbit/s bis 7,2 mbit/s (geplant) ermöglicht.
In der G2-Generation waren es dagen mit dem GSM-Standard (9,6 kbit/s bis 220 kbit/s).

HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) das auch als 3.5G, bzw.  3G+ oder UMTS-Broadband bezeichnet wird, ist ein Übertragungsverfahren das Datenraten ähnlich einer DSL-Verbindung mit 3,6 mbit/s bis 13,9 mbit/s (geplant) ermöglicht.

Die neueste Technologie nennt sich aber schon wieder anders: HSPA / HSPA+ und das von dem amerikanischen Konzern Verizon bevorzugte System LTE, damit soll dann das mobile Internet der 4.Generation nochmal um ein vielfaches schneller laufen.