Telekom bremst zügigen Breitbandausbau

Durch den von der Bundesnetzagentur gesenkten Preis für die „letzte Meile“ um 30 Cent stellt sich nun die Deutsche Telekom quer und erzählt, so lasse sich der geplante Breitbandnetz-Ausbau nicht gestalten.
Die Konkurrenten der Telekom, die sich in dem Verband VATM zusammengeschlossen haben, erklärten dazu, dass die Telekom somit den Wettbewerb behindere und dies völlig unverständlich sei.
Hierbei geht es um einen von der Telekom veranschlagten Preis von 12,90 €, den die Mitbewerber als Gebühr zahlen müssten, die Bundesnetzagentur hat den bisherigen Preis aber auf 10,20 € gesenkt. Dies ist laut dem Finanzvorstand der Telekom, Timotheus Höttges, allerdings ein Investitionshemmnis und behindert den weiteren Breitband-Ausbau. Somit könnte das Versprechen der Bundesregierung, jeder Bürger sollte bis Ende 2010 einen schnellen Internetzugang besitzen, ins wanken kommen.

Der VATM-Geschäftsführer, Jürgen Grützner, erklärt hierzu: „Es war immer der Wettbewerb, der die schnellsten und preiswertesten Lösungen zum Bürger gebracht hat“. Und:  „Wer heute noch auf steuersubventionierte, unwirtschaftliche Monopole setzt, verspielt die Zukunft des Technologie- und Wirtschaftsstandortes Deutschland.“

O2

O2 ein Betreiber mit eigenem Breitband-Netz, der UMTS und HSDPA Verfügbarkeit für das mobile Internet bereitstellt.

Allerdings ist deshalb eine HSDPA-Verfügbarkeit auch nur im O2 Netz und nur in ausgewählten Gebieten verfügbar.

Die spanische Gesellschaft, Telefónica, zu der die deutsche Mobilfunktochter O2 gehört, möchte sich durch eine Zusammenarbeit mit Vodafone, im Bezug auf die Netzauslastung und der damit verbundenen UMTS/HSDPA-Verfügbarkeit allerdings einen Vorsprung vor dem derzeitigen Branchenprimus T-Mobile sichern. Durch eine Zusammenlegung der Breitband-Funknetze von O2 und Vodafone wäre der derzeitige Vorsprung bei der UMTS u. HSDPA-Verfügbarkeit egalisiert.

So, nun zu den Kosten einer UMTS/HSDPA-Flatrate um das mobile Internet bei O2 zu nutzen:

Der O2 Active-Data Tarif beinhaltet einen 24-monatigen Vertrag. Die Anschlussgebühr beträgt 25,- €, die monatlichen Kosten belaufen sich auf 25,- €. Bei online-Vertragsabschluss bekommt man jedoch 15% Rabatt und bei Aktivierung bis zum 6.4. entfällt die Grundgebühr. Der O2-Surf-Stick schlägt mit 1,- € zu Buche und 3,95 € Versandkosten werden ebenfalls fällig.

(So: wollte gerade noch etwas zu den Kosten eines dazubuchbaren Netbooks schreiben, da hat sich der O2-Server aus dem Netz verabschiedet… huch?)  :o (

Ansonsten macht der O2 Internetauftritt einen guten Eindruck.

Eine Besonderheit gegenüber den anderen Betreibern und Resellern ist, das bei O2 erst ab einem Datenvolumen von 10 GB auf GPRS-Geschwindigkeit umschaltet.

Die negativen Seiten zum Schluß: Der Kundenservice ist nur über kostspielige Rufnummern zu erreichen.



Vodafone

Mit Vodafone stell’ ich einen Netzbetreiber vor, der ebenso wie T-Mobile, viele Kapazitäten seiner Breitbandnetze an Reseller weitergibt.

Die Flatrate zum surfen und arbeiten im mobilen Internet gibt es bei Vodafone für monatlich 34,95 €, bei einer 24 monatigen Laufzeit. Die Anschlussgebühren entfallen und die Hardware, wie USB-Stick bzw. Kartenmodem kosten 1,- € – allerdings nur in Verbindung mit einem Vodafone Zuhause web-data Vertrag! Der kostet nochmal 5,- € monatlich und ein Anschlusspreis von 25,59 EUR, das ganze hat dann auch 24 Monate Mindestlaufzeit.

Ob man das ganze Hardware-Paket auch ohne diesen web-data-zuhause Vertrag ordern kann, erschliesst sich mir bei einem Blick auf die Homepage von Vodafone nicht.

Dafür finde ich die Homepage viel zu unübersichtlich: um herauszubekommen, was so eine kleine hochgesetzte Zahl bedeutet, muss man ein neues Fenster öffnen; die Preisliste springt dann wiederum als PDF-Datei in einem anderem Fenster auf. Daran sollten die Damen und Herren meiner Meinung nach noch arbeiten, um das Übersichtlicher zu gestalten.

T-Mobile

Im mobilen Breitbandnetz von T-Mobile tummeln sich ja viele Reseller, da hätte ich fast den eigentlichen Betreiber vergessen…

T-Mobile bietet den 24- monatigen Zugang ins mobile Internet, für eine Anschlussgebühr von 24,95 €.

Die monatlichen Gebühren, im Tarif  “web’n'walk Connect L” betragen für die Flatrate 39,95 €.

Bei einer Online-Bestellung entfällt die einmalige Anschlussgebühr und ebenso entfällt bei einer Online-Bestellung die monatliche Grundgebühr für 2 Monate.

Und man bekommt ein Netbook von Acer, das Aspire one A150X-3G für lediglich 1,- €.

Man hält bei T-Mobile aber noch mehrere subventionierte Netbooks zur Auswahl bereit, das Acer ist aber für 1,- € das günstigste.

Der “web’n'walk – Stick IV” kostet im Verbund mit der “web’n'walk Connect L” Flatrate 4,95 € – dazu habe ich aber erst mal auf der Homepage von T-Mobile länger suchen müssen. (Soviel zu Übersichtlichkeit des Internetauftritts)

Desweiteren ist noch zu erwähnen, dass ab einem Traffic von 5 GB, das mobile Internet selbst bei T-Mobile dann nur noch im Schneckentempo funktioniert – aber 5 GB sind schon eine Menge “Holz”.

Die Homepage finde ich sehr unübersichtlich, daran sollten die Betreiber noch mal arbeiten.

Neuer Surf-Stick bei O2

Mit dem neuen USB-Surf-Stick von o2 macht das mobile Internet einen großen Schritt, im Bezug auf die maximal möglichen Geschwindigkeiten.
Dieses high-tech Gerät der neuen Generation, macht die UMTS/HSDPA-Verfügbarkeit mit einem high-speed Datendurchsatz, sowohl im down-, wie auch im upstream möglich.

Dieser High-Speed Surf-Stick ist schon auf HSUPA geeicht!
Das bedeutet im Klartext, man kann das mobile Internet – beim Datendownload, mit bis zu 7,2 Mbit/s und beim Datenupload mit bis zu 5,76 Mbit/s nutzen. Das ist jetzt mal aber richtig schnell!

Den high-speed Surf-Stick gibt es aber aller Wahrscheinlichkeit nach nur im Verbund mit einem 2-Jahres-Vertrag bei o2.
Eine weitere Besonderheit dieses Breitband-Modems ist unter anderem die ausziehbare Antenne.
Wenn man die Antenne herauszieht, wird das Breitband-USB-Modem automatisch gestartet, beim Einschub der Antenne wird durch die Software der Zugang zum mobilen Internet wiederum automatisch gestoppt.


Mit dem “o2-active data”- Vertrag kostet diese Sache 39,99€ – dabei fällt keine Grundgebühr an.
Für die Surf-Card-Speed werden Kosten in Höhe von 69,99€ angerechnet, ebenfalls ohne Grundgebühren.
Allerdings gibt es den Nachteil den sich alle Breitband-Mobilfunk-Anbieter auf die Flagge geschrieben haben auch hierbei: ab 10 GB Datenvolumen, wird die Übertragungs-Geschwindigkeit drastisch heruntergebremst.
Für Vielsurfer und Dauernutzer für das mobile Internet empfiehlt sich eine Flatrate, die man in seinem Vertrag festsetzt. Das geht ab ca. 25€ pro Monat los.
Die HSDPA und HSUPA-Verfügbarkeit wird in Riesenschritten ausgebaut – und man kann sagen:
Bald gibt es keine weißen Flecken mehr, auf der Karte der HSDPA_Verfügbarkeit.

Diese beiden HSUPA-Modems sind mit Treibern für Windows XP, 2000 und Vista ausgestattet. Der Surf-Stick soll auch MacOS-X funktionieren, die Surf-Card-Speed anscheinend nicht.