Im Vergleich zu dem von Google eingeführten Betriebssystem “Android” für Smartphones und Netbooks, hat Microsoft mit seinen Windows-Betriebssystemen wenig entgegenzusetzen. Dass dieses Android-Betriebssystem auch Netbooks zum laufen bringt, haben experimentierfreudige Computer-Freaks schon vor einiger Zeit bewiesen. Auch beim Hersteller des eee pc Netbooks, Asus, ist man in dieser Richtung am tüfteln: http://www.n24.de/news/newsitem_4880121.html http://www.pro-linux.de/news/2009/13845.html
Diese Software, auf Linux-Basis, verbraucht weniger Rechnerleistung, als die Windows-Versionen. Die damit betreibenen Smartphones oder sogar Netbooks verschwenden nicht soviel Resourcen. Dass dieses Betriebssystem von dem Internetgiganten Google entwickelte Tool nicht ausschließlich auf Smartphones und Handys zum Einsatz kommen kann, haben vermutlich schon einige Hersteller getestet, obwohl sie dazu nichts sagen. Obwohl das erste, der mittlerweile viel gefragten Netbooks, mit einem Linux-Betriebssystem vom Band lief, ist die Akzeptanz bei der Kundschaft immer noch gering. Der Großteil der User benützt Windows XP wahrscheinlich aus Gewohnheit und zeigt sich wenig experimentierfreudig – lieber mal abwarten was dann Windows7 bringt. Von Vista sind die meisten Benutzer ja dazu übergegangen, dieses System downzugraden… Allerdings wird es auch noch einige Zeit dauern, bis Peripherie-Geräte, incl. den dazugehörenden Treibern auf Linux-Basierten Systemen störungsfrei laufen. Man hat nicht immer gleich den Kenner zur Hand, der einem bei der Fehlersuche unterstützt.
Wenn das neue Betriebssystem aus dem Hause Microsoft, nämlich das Windows7, auch auf Netbooks störungsfrei und resourcenschonend läuft, dürfte einer weiteren siegreichen Runde im Kampf um die Vorreiterrolle nichts mehr im Wege stehen.
Auch trotz der vorgesehenen Einführung des LTE-Standards, wird der UMTS Ausbau vorangetrieben. T-Mobile und Vodafone wollen die Breitband-Kapazitäten ausbauen und somit auch die Weiterentwicklung, HSDPA, an Standorten verfügbar machen, die bislang nicht über schnellen Internetzugang via Mobilfunk erschlossen waren.
Selbst kleinere Städte und Dörfer sollen somit in den Genuss des schnellen mobilen Internets kommen. Da sich die Kosten für die Datenübertragung, besonders im Flatratebereich in einem immer mehr akzeptableren Bereich bewegen und zudem die nötige Hardware, UMTS/HSDPA-Modems, Preistechnisch im Sinkflug begriffen sind, bzw. in immer mehr Handys und Netbooks bereits integriert sind, steigt das Verlangen an schnellem mobilen Internet auch abseits sogenannter Hotspots. T-Mobile möchte die UMTS-Verfügbarkeit bis Ende 2010 flächendeckend ausbauen, Vodafone hingegen will die UMTS-Verfügbarkeit nur nach Bedarf erweitern.
Obwohl schon in ersten Großstädten Feldversuche mit LTE (Long Term Evolution) anlaufen, wird der UMTS, bzw. HSDPA-Standard nicht fallen gelassen. Für Video-on-demand in guter Qualität sind diese Kapazitäten ausreichend. Allerdings ist die Reaktionszeit der Anwendungen für den User von größerer Wichtigkeit. Der Breitbandausbau bedeutet für die Mobilfunkunternehmen einen höheren Datentransfer bei gleichzeitig sinkenden Kosten und diese Effektivität ist auch für den Kunden von großer Bedeutung. Um den Ausbau weiterzuführen bedarf es allerdings auch an genügenden Frequenzen, wie z.B. für Großstädte mehr Hochfrequenz, für die weniger dicht besiedelten Gebiete mehr in Niederfrequenz.
WIMAX (Worldwide Interoperability for Microwave Access) wurde noch vor kurzem als der neue Standard im Bereich der Breitbandübertragung gefeiert. Doch was ist daraus geworden?
Theoretisch sollte sich mit WIMAX eine Übertragungsrate bis maximal 280 Mbit/s über eine Distanz bis zu 50 Km erreichen lassen – allerdings nur im LOS-Verfahren (Line of Sight), also es muss eine direkte Sicht zwischen Sender und Empfänger vorhanden sein. Dieser Breitbandanschluss ist im Endeffekt ein Mix aus verschiedenen Standards: über WIMAX wird an verschiedene Gateways gesendet und von dort aus haben die Anwender per W-LAN Internet-Zugang.
Daher ist der Standard WIMAX vor allem für grossflächige Städte, die nicht über ein engmaschiges Telefonnetz verfügen, eine Alternative.
Der Handyproduzent und Gründungsmitglied des WIMAX-Forums, Nokia, hat trotz bereits existierenden WIMAX-fähigen Handys, einen Vergleich mit der Video-Branche angestellt und WIMAX mit dem damaligen Videosystem Betamax gleichgesetzt, das dann aber durch VHS verdrängt wurde.
Dies wird nun auch zwischen WIMAX und LTE ähnlich ablaufen, obwohl Intel, der Chip-Produzent der den Ausbau von WiMAX maßgebend vorantreibt, dies anders sieht. Der finnische Konzern, Nokia, ist dagegen überzeugt, dass LTE bis zum Jahre 2015 eine Marktdominanz erreichen wird, bei der WIMAX auf der Strecke bleibt.
Ob es eine Koexistenz der verschiedenen Standards geben wird, wird die Zukunft zeigen…
Nachdem die iPhone User ja schon längere Zeit Gerüchte-Weise dazu geneckt, bzw. veräppelt wurden: Skype kommt nun auch auf das iPhone…
Jetzt ist endlich soweit: Morgen auf der CTIA-Messe in Las Vegas wird die Applikation für das iPhone offiziell vorgestellt.
Skype, eine ebay-Tochter, ist um mehr Kohärenz ihrer Produkte bemüht und daher sind die meisten Funktionen dieser VoiP-Applikation nicht überraschend.
Im Bezug auf die Optik, ist es mehr wie eine x-beliebige iPhone-app, im Gegensatz zu den Windows-Anwendungen.
Für viele Anwender, die bereits Heute lieber die schlanke Apple-Schnittstelle bevorzugen, ist es ein Gewinn – andere, die bisher die Skype for Windows Anwendung schätzen gelernt haben, werden wohl etwas enttäuscht sein.
Die Darstellung von Skype ist auf dem Touchscreen gut organisiert und mit dem iPhone kann man sich selbst die Filter zusammenstellen: z.B. die Kontakte nach alphabetischer Reihenfolge, oder nach im Moment online.
Auch der Chat zu anderen online-Kontakten ist möglich, ebenso VoiP zu anderen Skype-Usern.
Allerdings mit der Ausnahme, dass man auf wireless-lan, bzw. Wi-Fi Netzwerke zugreifen muss. Anrufe sollen anscheinend nicht über das Mobilfunknetz möglich sein, der Chat aber aller Voraussicht nach schon – wie auf der Seite: http://news.cnet.com erklärt wird.
(Quelle: skype)
Allerdings hat T-Mobile schon verlauten lassen, dass sie dieses iPhone-app blockieren lassen wollen – schliesslich gehen ja Mobilfunkgebühren flöten…
Das betrifft dann auch weitere Anwendungen, auch auf Netbooks und Blackberrys, die für das mobile Internet vorgesehen sind. (quelle: wiwo.de)
UMTS und HSDPA Verfügbarkeit nicht ausreichend gewährleistet, bzw. durch zu viel Teilnehmer, die gleichzeitig große Datenströme in Bewegung setzen, überfordert – was tun?
Die Mobilfunk-Netzbetreiber hoffen sehnsuchtsvoll auf den Start von LTE. Mit dieser etwas herunterspielend wirkenden Bezeichnung (Long Term Evolution – langfristige Entwicklung) ist das Mobilfunknetz der 4. Generation gemeint.
Manchen Mobilfunkbetreibern geht die Entwicklung von der UMTS-Verfügbarkeit hin zu einem wirklich zukunftsweisenden mobilen Breitbandnetz zu langsam, den Kunden ebenfalls.
Diese Ansicht wird auch von Analytikern von Analysys Mason geteilt, der Anstieg im mobilen Internet wird sich wohl um das 20-Fache steigern, bis zum Jahr 2015.
Da müssen die Breitbandfunknetz-Betreiber vorbereitet sein. Mit einer UMTS bzw. HSDPA-Verfügbarkeit ist das nicht mehr zu managen – da braucht man eine Evolution! Nämlich die Long Term Evolution, sprich LTE.
LTE kann eine mobile Datenübertragung bis zu 326 Mbit/s erreichen – bislang nur theoretisch, aber die Tests waren bisher vielversprechend.
Schnelles mobiles Internet braucht schnelle Datenübertragung.
Die mobil genutzten Videoanwendungen, unter anderem, nehmen immer mehr zu – da kann man sich kein langsames und verstopftes Netzwerk leisten.
Das mobile Internet lebt vor allem von der Geschwindigkeit, wenn keine Geschwindigkeit beim mobilen Surfen, in Punkto Datenübertragung gewährleistet wird, ist mancher Mobilfunkanbieter zum Sterben verurteilt.
Laut einiger Experten wird das LTE-Verfahren erheblich kostengünstiger bei der Bereitstellung und um ein vielfaches schneller.
Die LTE-Verbindung soll nicht die alte UMTS und HSDPA Verfügbarkeit vollständig erneuern, sondern ergänzend erweitern.
So ein Erfolg, wie von den Mobilfunkanbietern angekündigt, ist die UMTS Verfügbarkeit eben bislang noch nicht. Da wäre es schon nützlich endlich was wirklich schnelles im Bezug auf mobile Datenübertragung auf die Füße zu stellen.
Auch, wenn das für uns User bedeutet: neue Hardware wird fällig!
Aber lieber so, als mit Hunderten anderen Usern den gleichen slowmotion-download zu teilen.
Im Sommer starten die ersten angekündigten Tests, bald wird es wohl auch günstige Hardware geben und dann steht einem wirklich schnellen mobilen Internet endlich nichts mehr im Weg.
Der sogenannte “friendly user test” von der Gesellschaft O2, wird im Sommer in München gestartet.
Mit der neuen Technologie HSPA+ sollen stufenweise Übertragungsgeschwindigkeiten für das mobile Internet von Anfangs 21Mbit/s bis zu 84 Mbit/s in der letzten Ausbaustufe möglich sein.
Sollte der Feldversuch für das mobile Internet erfolgreich verlaufen, könnten sich die Münchner Kunden glücklich schätzen, das schnellste Broadband Internet als erste in Deutschland nutzen zu können.
Durch die 64QAM-Modulation ist HSDP+ zwar auf guten Signalpegel und wenig Störungen fokussiert, aber die mobilen Endgeräte (Smartphones, Netbooks, usw.) werden dann im Fall einer Störung auf HSPA-Standard runtergefahren. Die entsprechende Technik, inclusive des Surf-Sticks, wird von dem chinesischen Kooperationspartner Huawei-Technologies, mit dem 02 schon länger im Bezug auf mobiles Internet zusammenarbeitet, beigesteuert. Davon erhofft sich der O2-CEO (Chief Executive Officer), wie er auf dem Mobile World Congress in Spanien verlauten lies, eine 165 prozentige Wachstumssteigerung. “Gemeinsam mit Huawei setzen wir neue Maßstäbe” und “Schon heute sehen wir einen rasanten Zuwachs beim mobilen Internet”. Mit der neuen Übertragungstechnik wird ein großer Schritt für das mobile Internet eingeleitet.
Für die Verbesserung des Kundenservices ist ein Ausbau auf 1100 Geschäftsstellen geplant.
Die Technik, um mit dem Laptop das mobile Internet zu nutzen ist simpel aber genial.
Einen HSDPA-Surf-Stick (von der Größe her mit einem USB-Memory-Stick zu vergleichen) in einen USB-Port einstecken , das war’s.
So ein Surf-Stick funktioniert durch die “eingebaute” SIM-Karte wie ein übliches Modem.
Durch PnP-Technik (plug and play – einstecken und loslegen) wird diese Hardware selbständig installiert und über ein klick auf das Icon, in der Symbolleiste oder auf dem Monitor, ganz einfach gestartet.