UMTS-Verfügbarkeit & Netbooks

Die preisgünstigen und leichten Laptops im “Zwergenformat” sind hauptsächlich als ständige Begleiter für das mobile Internet gedacht.

Will man unterwegs die Leistungen des www nutzen, egal ob nur e-mails auszutauschen, oder aufwändiger: Filme betrachten, Videotelefonie, die neuesten Blogeinträge direkt vom Brennpunkt aus senden, das vermeintliche Schnäppchen bei e-Bay im Preisanstieg beobachten, Reparaturanleitungen für Omis altes Auto aus dem Netz saugen…

Usw. usw. -das geht am besten mit dem mobilen Internet – also nicht Standortgebunden, wie zu Hause vor’m sperrigen Rechner.

Vorrausgesetzt die UMTS-, bzw. HSDPA-Verfügbarkeit ist gewährleistet. Mit dem alten GMS-, bzw. GPRS-Standards macht das nämlich keinen Spaß – da wird das surfen im mobilen Internet eher zur Qual.

Wenn man erst mal einen Kaffee trinken kann oder muß… bis die web-seite geladen hat wird’s ziemlich langweilig.

Durch eine UMTS-Verfügbarkeit, besser noch HSDPA-Verfügbarkeit wird das zum aber zum Vergnügen.  Schneller Seitenaufbau mit einem Datenübertragungsvolumen von bis zu 7,2Mbit/s, das macht das mobile Internet – also das nicht standortgebundene Surfen zu einem reinen Vergnügen.

Allerdings verstehe ich nicht, warum dazu immer so ein “unförmiger” USB-Surf-Stick aus dem schnuckeligen Netbook rausstehen muß.

Wer schon mal so einen USB-Surf-Stick abgebrochen, oder vergessen hat, weiß was ich meine… :-/

Die meiner Meinung nach genialen “embedded” Netbooks gibt es leider noch viel zu wenig.

Die Besoderheit dabei ist, das UMTS/HSDPA-Modem ist dabei integriert – man muß lediglich die Sim-Card in den dafür vorgesehenen Slot einstecken… und das war’s.

Schöne Sache: Aufklappen, und hinein in’s mobile Internet!

Kein vergessener, oder sonstwie abhanden gekommener Surf-Stick verleidet einem den Zugriff auf das (mobile) Internet! Keine Gefahr, dass man das high-speed-Modem mal aus Unachtsamkeit beschädigt. Einfach das Netbook aufklappen und drauflos Surfen!

Am Schluß bleibt bloß noch die Frage, wie man das mobile Internet nutzen möchte; Viel-, oder Wenigsurfer?

Als Viel-Surfer, der eigentlich permanent on-line sein möchte, gibt es nur eine Alternative: eine UMTS-Flatrate, oder besser: HSDPA-Flatrate!

Als sporadischer Internet-User wäre es vielleicht vorteilhafter einen tageweisen Zugang zu buchen.

Die Tagespauschalen gibt es ab ca. 2,50€, die Flatrate für einen ganzen Monat ab ca. 20€ – dabei gibt es aber schon wieder einen Haken an der ganzen Geschichte: die Flatrates werden zumeist von den Mobilfunkbetreibern, die sowas anbieten, ab einem traffic von 5, oder 10 GB auf den langsamen GSM-, bzw. GPRS-Standard runtergedrosselt; bei den Tagespauschalen kann eine Grundgebühr dazugerechnet werden…

Trotz allem ist so ein Netbook das richtige Werkzeug für das mobile Internet! Nicht so schwergewichtig, wie ein Notebook, aber trotzdem komfortabler und einfacher zu bedienen, als ein Smartphone.

Meiner Meinung nach das beste Mittel, um das standort-ungebundene, sprich: mobile Internet zu nutzen!

UMTS/HSDPA und das neueste: HSPA+

Wenn wir das mit der UMTS-Verfügbarkeit mal realistisch betrachten, zerbrechen sich doch die die wenigsten von uns Internet-Usern den Kopf darüber, dass nicht jedes neue Handy sich automatisch in die schnellen Breitband-Mobilfunknetze einklinkt.

Die UMTS-Verfügbarkeit, bzw. HSDPA-Verfügbarkeit wird doch schon als “Standard” angenommen.

Ebenso wenig verschwenden die meisten von uns Internet-Usern einen Gedanken daran, dass das neue Breitband-Funk-Modem, den Zugang in das mobile Internet vielleicht nicht zulässt – oder gar verweigert.

Man ist fast gewillt zu sagen, die hohen Datenübertragungen per Mobilfunk kann man mit jedem Gerät nutzen.

Dem ist leider nicht so! Die neuen Standards bei der UMTS-, HSDPA-Verfügbarkeit wollen auch mit der neuesten Hardware erfüllt sein. Dazu zählen vor allem eben die neuen Standards, bei der mobile Internet-Nutzung.

Im Bezug auf das neueste High-Speed Funkmodem, aus dem Hause Huawei Technology, steht nämlich einganz neuer Standard bei der Datenübertragung an: im HSPA+Modus ist hierbei eine Datenübertragung von bis zu 21,6 Mbit/s im download, respektive 5,76 Mbit/s im upload verfügbar.

Das verhält sich aber eher so, als wenn man alten vom Trampelpfad durch’s Unterholz, einen Sprung zur 4-spurigen Datenautobahn macht, aber die alten Bretterstege über die Bäche bleiben.

Mit dieser neuen Technik wird aber der alte Brettersteg über irgendwelche Hindernisse schneller ausgebaut, als sich der alte Trampelpfad zu einer mehrspurigen Daten-Autobahn ausbauen lässt.

Das ist die krux, bei dem neuen High-Speed Surf-Stick von Huawei: die HSPA+Verfügbarkeit ist nämlich noch nicht gewährleistet.

Wollen tut man schon können, aber tun kann man nicht. Die bestehenden UMTS-, bzw. HSDPA-Breitband Funknetze sind nämlich auf sowas schnelles überhaupt nicht vorbereitet.

Die beiden einzigen Provider, die einen Ausbau auf den HSPA+ Ausbau ihrer Breitbandnetze in Erwägung ziehen sind: o2 und t-mobile.

Bei den anderen (vodafone und e-plus), ist an sowas noch garnicht zu denken. Vodafone lässt durch Pressemitteilungen darauf hinweisen, dass der Ausbau auf sich warten lässt; evtl. soll statt HSPA, gleich mit LTE gestartet werden… und e-plus ist bislang der einzige Mobilfunkanbieter, der seine Ausbau-Aktivitäten im Netz, in Punkto UMTS-Verfügbarkeit, noch schleifen lässt…

Wenn die anderen beiden allerdings den Ausbau auf das neue HSPA+ Breitband-Netz forcieren, hat es auch Sinn sich um den USB-Stick E 182 slide – von Huawei, Gedanken zu machen. Ansonsten wäre das wie, auf einem staubigen Feldweg  über eine 4-spurige Brücke zu sinnieren.

Internet (fast) überall

Durch das mobile Internet, mit der Nutzung auf dem Laptop oder Handy, ist man weitgehend Ortsunabhängig.
Allerdings muss die Hardware auch für die Nutzung für das mobile Internet ausgerüstet sein, dies geschieht bei den Laptops hauptsächlich über den Verbund mit USB-Modems, bzw. Laptop-Karten.
Weiterer Knackpunkt ist allerdings die HSDPA, bzw. UMTS Verfügbarkeit. In den Ballungsgebieten ist das mittlerweile kein Thema mehr, dafür besteht in den ländlichen Gebieten immer noch Handlungsbedarf. An Orten die lediglich nur über das GPRS-Netz versorgt sind kann man sich dann mit Download-Raten von 54 Kbit/s „vergnügen“.
Bei einer UMTS-Verfügbarkeit beträgt die Übertragungsrate immerhin schon 384 Kbit/s. Bei einer HSDPA-Verfügbarkeit kann man aber schon mit high-speed durch das www surfen – hierbei stehen Datenübertragungs-Raten in Höhe von 7,2 Mbit/s im Download zur Verfügung. Allerdings gibt es da auch wieder Einschränkungen, wenn viele User den gleichen Mobilfunksender gemeinsam nutzen, kann der eigene Datendurchsatz schon mal rapide sinken.

 

Wenn man sich also für das mobile Internet entscheidet, sollte man die Netzabdeckung schon genauer unter die Lupe nehmen. Was nutzt es, den schönsten Vertrag mit einem Mobilfunk-Anbieter abzuschließen und dann festzustellen: an meinem bevorzugten Ort gibt es solche Nutzungsmöglichkeiten ja gar nicht.
Da kann der angestellte Preisvergleich mit dem ins Auge gefassten Mobilfunkbetreiber noch so günstig erscheinen – wenn man die Features nicht nutzen kann, wegen mangelnder HSDPA-, oder UMTS-Verfügbarkeit, ist das nur Zeitverschwendung.
Also: neben den entstehenden Kosten auch die Verfügbarkeit testen. (hierzu kann man auch mal die Karten der Netzabdeckung auf der Seite:  zusammengefasste UMTS Verfügbarkeit vergleichen.)

Neuer Surf-Stick bei O2

Mit dem neuen USB-Surf-Stick von o2 macht das mobile Internet einen großen Schritt, im Bezug auf die maximal möglichen Geschwindigkeiten.
Dieses high-tech Gerät der neuen Generation, macht die UMTS/HSDPA-Verfügbarkeit mit einem high-speed Datendurchsatz, sowohl im down-, wie auch im upstream möglich.

Dieser High-Speed Surf-Stick ist schon auf HSUPA geeicht!
Das bedeutet im Klartext, man kann das mobile Internet – beim Datendownload, mit bis zu 7,2 Mbit/s und beim Datenupload mit bis zu 5,76 Mbit/s nutzen. Das ist jetzt mal aber richtig schnell!

Den high-speed Surf-Stick gibt es aber aller Wahrscheinlichkeit nach nur im Verbund mit einem 2-Jahres-Vertrag bei o2.
Eine weitere Besonderheit dieses Breitband-Modems ist unter anderem die ausziehbare Antenne.
Wenn man die Antenne herauszieht, wird das Breitband-USB-Modem automatisch gestartet, beim Einschub der Antenne wird durch die Software der Zugang zum mobilen Internet wiederum automatisch gestoppt.


Mit dem “o2-active data”- Vertrag kostet diese Sache 39,99€ – dabei fällt keine Grundgebühr an.
Für die Surf-Card-Speed werden Kosten in Höhe von 69,99€ angerechnet, ebenfalls ohne Grundgebühren.
Allerdings gibt es den Nachteil den sich alle Breitband-Mobilfunk-Anbieter auf die Flagge geschrieben haben auch hierbei: ab 10 GB Datenvolumen, wird die Übertragungs-Geschwindigkeit drastisch heruntergebremst.
Für Vielsurfer und Dauernutzer für das mobile Internet empfiehlt sich eine Flatrate, die man in seinem Vertrag festsetzt. Das geht ab ca. 25€ pro Monat los.
Die HSDPA und HSUPA-Verfügbarkeit wird in Riesenschritten ausgebaut – und man kann sagen:
Bald gibt es keine weißen Flecken mehr, auf der Karte der HSDPA_Verfügbarkeit.

Diese beiden HSUPA-Modems sind mit Treibern für Windows XP, 2000 und Vista ausgestattet. Der Surf-Stick soll auch MacOS-X funktionieren, die Surf-Card-Speed anscheinend nicht.

HSDPA groß im kommen

Moderner und vor allem schneller geht’s bei der UMTS bzw. HSDPA-Verfügbarkeit zur Sache.
Die Netzbetreiber bauen ihre Netze aus und haben sich zum Ziel gesetzt, bis Jahresende die HSDPA-Verfügbarkeit Bundesweit sicherzustellen.
Die momentane Netzabdeckung im Breitband-Datennetzwerk beträgt z.Zt. Ca. 70-80% – da sind aber alle Netzbetreiber daran, spätestens zum Jahresende auch diesen potenziellen Kunden, die nicht mal über Kabel mit einer angemessenen Geschwindigkeit ins www kommen, diesen die HSDPA-Verfügbarkeit anzubieten.
Mit dem dann zur Verfügung stehenden Datenübertragungs-Raten von bis zu 7,2Mbit/s stehen auch große Downloads innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung. Dadurch ist das mobile Internet genauso schnell und komfortabel, wenn nicht noch schneller und komfortabler, als die DSL-Festnetzleitung, die zudem mancherorts zu teuer, oder gar nicht vorhanden ist.
Durch die HSDPA Verfügbarkeit werden die ping-Zeiten drastisch verkürzt und deshalb auch die Internet-Seiten schneller aufgebaut .
Der Upgrade von der UMTS-Verbindung zur HSDPA-Technik geschieht hauptsächlich durch Software-Modifikationen bei den Mobilfunksendern. Man braucht die vorhandenen UMTS-Geräte (Netbook, Handy, Laptop) aber nicht selbst speziell aufrüsten, meistens sind die Geräte schon auf UMTS und HSDPA-Verfügbarkeit eingestellt.
Der Ausbau der neuen Techniken lässt dann auch schnelleren Upload zu. Mit der HSUPA-Verfügbarkeit, dem upload-turbo,  stehen dann auch Datenübertragungsraten im Bereich von bis zu 5,76Mbit/s zur Verfügung. Durch diese Interaktivität des mobilen Internets lassen sich dann Video-Konferenzen und weitere Umfangreiche Anwendungen, mithilfe dieser bi-direktionalen Arbeitsweise, schnell und bequem ausführen.