Als erstes versuche ich mal für grössere Laien als mich, den Unterschied zu erklären:
Eine Enduro ist schlicht ein Motorrad, das für Fahrten durch unwegsames Gelände ausgerichtet ist, aber trotzdem eine Strassenzulassung mit den vorgeschriebenen features, wie Licht, Blinker, Spiegel usw. hat.
Dabei gibt es zwar noch einige Details, wie z.B Sportenduro, Reise-u. Rallyenduro. (Dazu später mehr)
Eine Motocross-Maschine ist ein hochgezüchtetes Renngerät, das keine Straßenzulassung besitzt und daher auch nur auf MX-Strecken zu finden ist.
Viele Leute sagen dazu auch “Vollcross“, obwohl das Unnsin ist. Es gibt nämlich keine “Halb-Cross“, genausowenig wie eine “Vollenduro“.
Der Motocross-Sport wird auch mit Seitenwagen betrieben, obwohl das leider nur als Randerscheinung auftritt.
Dann gibt’s da auch noch FMX -
- (freestyle Motocross), Hill-Climb und Trial-Motorräder… last but not least: natürlich: Supermoto!
Im Bezug auf die Motorenkonzepte werden bei den Enduro’s hauptsächlich 4-Takt Motoren verwendet, bei den Crossern sind meist 2-Takt Aggregate verbaut.
Dieses Motorenkonzept gerät aber auch wegen Umweltschutzgründen immer mehr in’s Abseits, zudem machen die Einteilungen der Klassen (MX 1, MX 2, u. MX 3) den Wechsel auf ein anderes Motoren-Konzept schmackhaft. So sind beispielsweise in der MX 1, Zweitaktmotoren bis 250ccm erlaubt – Viertaktmotoren hingegen bis 450ccm. Auch sind in den modernen 4-Takt-Motoren zuverlässig arbeitende Einspritzanlagen im kommen und werden den Vergaser wohl bald hinter sich lassen.
So! genug geredet,
hier was vom Everts-Charity-Race:
Und für diejenigen, die unbedingt mal alle Spitzenfahrer der verschiedenen Nationen sehen wollen, sei ein Besuch in England am 27. u. 28. September nahegelegt.
Dort findet im Donington-Park das
FIM RED BULL MOTOCROSS OF NATIONS
statt. (klick mich)
Die Stern-verzierte US-Kawasaki-Abordnung hat mit James Stewart, Ryan Villopoto u. Tim Ferry für den Leicestershire-Circuit bestätigt. Der regierende AMA Supercross Champ und führende in der AMA Motocross Meisterschaft, James “Bubba” Stewart, fiel letztes Jahr wegen einer Knieverletzung aus – nun haben sie zusammen den 19. Nationensieg in’s Auge gefasst.
Die brittische Mannschaft hofft mit Tommy Searle, einem Racer mit Heimstrecken-Vorteil, auf die Rückeroberung der Chamberlain-Trophäe nach 14 Jahren.
Team-Deutschland tritt mit Maximilian Nagl in der Klasse MX1 auf KTM 450 an, Marcus Schiffer in MX2 auf KTM 250 und Daniel Siegl bei OPEN mit SUZUKI 450.
Die komplette Teilnehmer-Liste gibt es da: klick
upgrade: (gerade gelesen)
Tja? Leider gibt es schon den ersten Ausfall: Marcus Schiffer startet nicht – der Daumen!
und hier die Ergebnisse: kalick
filmchen:{mcx}
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und hier was von ‘nem Trial-Könner – Taddy P.
Ihre Meinung?