Als unauffällige und schlagkräftige Begleiter für mobiles Internet sind Netbooks geradezu prädestiniert.
Doch: auf was sollte man achten, wenn man mit einem Netbook mobiles Internet erkunden möchte? Welche Kriterien sollte das Netbook erfüllen?
Zuallererst sollten die tragbaren Geräte klein, leicht, gut bedienbar und stabil sein, ein ausdauernder Accu und ein, auch im Freien, gut ablesbares Display wären weitere Kriterien.
Als Asus das erste eee-PC-Netbook auf den Markt brachte, wurde das von den großen Herstellern noch als Kinder-Laptop belächelt. Mittlerweile hat fast jeder Hersteller so ein kleines, smartes Werkzeug für mobiles Internet im Repertoire.
Belächelt werden inzwischen bloß noch die Hersteller, die so etwas nicht im Angebot haben.
Die Netbooks haben sich auf dem Markt, wegen der Kundenzufriedenheit in Punkto Mobilität und Möglichkeit, etabliert. Sei es als Zweitgerät, zu dem vorhandenen Notebook, oder als digitaler Schreibblock zum Versenden und Empfangen von e-Mails, für Live-Berichterstattungen von Veranstaltungen mit Video und Chatfunktionen oder schlicht als Surfmaschine…
Der Preis, ab rund 300,- €, für die Netbook-Hardware zum mobilen Internetsurfen macht das übrige.
Doch was ist jetzt ein wichtiges Kaufkriterium?
Das integrierte UMTS/HSDPA-Modem ist sehr praxisfreundlich, jedoch kein muss!
Allerdings kann so ein separates USB-UMTS-Modem, in dem die SIM-Karte steckt, schon mal verloren gehen oder beschädigt werden. Die zum mobilen Surfen nötige SIM-Karte bekommt man bei Vertragsabschluss mit dem Anbieter.
Bei den embedded Netbooks (UMTS-Modul bereits integriert) befindet sich der Kartenslot für die SIM-Karte meist in der Nähe des Accufachs, also sind keine großartigen Operationen nötig um damit umgehend mobiles Internet zu nutzen.
Wenn die Netzverfügbarkeit dann noch stimmt, kann man sofort mit Übertragungsraten von bis zu 7,2 Mbit/s vollkommen Ortsungebunden loslegen.
Da fast alle Netbooks auch WLAN-fähig sind, kann man zudem an Hotspots und überall da, wo WLAN möglich ist sofort in‘s Internet.
Wichtig ist dann Hauptsächlich der Accu: ein 6-Zellen-Accu sollte es schon sein. Mit dem 3-Zellen-Accu ist man beim mobilen Internet nach spätestens 2 – 3 Stunden Nutzungsdauer nämlich schon am Ende. Allerdings ist hierbei auch die Intensivität der Nutzung ausschlaggebend – viele Programme gleichzeitig geöffnet, oder große Datenmengen rauf- oder runterladen zwingt auch einen 6-Zellen-Accu schneller in die Knie‘.
Die Tastatur ist auch ein wichtiges Kriterium: wenn der Anschlagspunkt der Tasten nicht gut zu erkennen ist, oder wenn die Tastatur schlicht zu klein ist und das Touchpad nicht gut bedienbar ist, wird einem die Freude im mobilen Internet auch schnell verleidet.
Dann wäre da noch das Display: 10 Zoll sollten schon das Minimum darstellen, kleiner wird für die Konzentration zu ermüdend.
Eine spiegelnde Displayoberfläche bringt zwar knackige Farben gut zu Geltung und den neugierigen Sitznachbarn eventuell zur Verzweiflung, aber für Outdoornutzung ist das weniger Praxisfreundlich. Hierbei sind die matten entspiegelten Displays vorteilhafter und die Helligkeit des Displays sollte ausreichen um auch an sonnigen Tagen im Freien damit zu arbeiten.
Filmchen:
Teil 2: klick , Teil 3: kalick , Teil 4 kalicker
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