Laut einer Studie gibt es wohl schlechte Nachrichten für die sogenannte Digitale Dividende… Die Warnung kommt von ANGA, dem Verband der deutschen Kabelnetzbetreiber. Die Nutzung der TV- und Radiofrequenzen für mobiles Internet soll den Empfang von Kabel-TV stören.
Der technische Leiter von ANGA erklärt dazu, die Gleichbelegung der Frequenzen, 790 – 862 Mhz, im mobilen Internet und im Kabel der Rundfunkdienste führt zu massiven Störungen bei den Kabelkunden.
Dabei ist aber nicht die Datenübertragung vom Sender zum Kunden gemeint, sondern die Rücksendung vom mobilen Endgerät hin zum Sender. Bereits bei einer Signalstärke, die nur 1% der Leistung eines GSM-Handys beträgt sollen bereits Bildausfälle bei der Nutzung von Kabel-TV auftreten.
Durch die Abschirmung der Kabel sind die Kabelnetze zwar ziemlich unempfindlich auf die abgestrahlten Frequenzen, jedoch sollen sie sich auf die Endgeräte der Kabel-Kunden deutlich auswirken.
Mit der Digitalen Dividende, die vorsieht, große Teile des Landes mit mobilen Internet zu versorgen, sollen die Empfangsprobleme dann flächendeckend vorkommen.
Der Verband ANGA ist daher schon ganz neugierig, welche Auswirkungen das von der LFK und Vodafone in Baden-Württemberg gestartete Projekt auf DVB-C hat.
Jedoch arbeitet bereits die Bundesnetzagentur daran, dass sich mobile Endgeräte und TV-Frequenzen so vertragen und keine Störungen auftreten.
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