Da auch im Motorsport die umweltpolitischen Gesichtspunkte immer mehr Gewicht erhalten hat die FIM einen neuen Ausschuß gegründet, der sich mit der Umweltrelevanz beschäftigt.
Bei der ab 2010 verpflichtenden Richtlinie zur Lärmmessung werden neue Messmethoden angewendet.
Zukünftig wird in einem Abstand von 2 Metern, in einer Höhe von 1,35 Metern und in einem 45° Winkel zur Längsachse der Lärm gemessen. Die weiteren Neuerungen betreffen die Drehzahl und den freien Raum hinter dem Messgerät. Die Messung erfolgt dann bei Vollgas, ebenso muss hinter dem Messgerät ein 10 Meter langer Freiraum sein.
Bei dieser Methode soll der tatsächlich entstehende Lärm während des Rennens realistischer einzuschätzen sein. Allerdings ist man sich über das Limit noch unklar. Ein im Abstand von 2 Metern gemessenes Ergebnis von 94 dBa, entspräche 106 dBa im Abstand von 50 cm. Unter Rennbedingungen könne man 94 dBa jedoch noch in einem Abstand von bis zu 8 Metern messen.

Auf einem 4-Seitigen Papier sind nun die Punkte zur Übergangszeit aufgelistet, die ab 2010 dann verpflichtend werden. Die Zusammenarbeit der Hersteller und der spezialisierten Anbieter mit der FIM soll weiterhin verbessert werden um dann in einem Jahr diese Richtlinie dann International und National problemlos einzuführen.

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