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Unsere Füße

Wer hat sich denn schon mal vor Augen geführt, was unsere biotechnischen Wunderwerke so im Laufe unseres Lebens leisten?

Ich habe was darüber gelesen, dass uns unsere Füße im Durchschnitt fast dreimal um den Erdball tragen: also ca. 120.000 Kilometer!

Trotz dieser unglaublichen Leistung verbannen wir unsere Füße tagtäglich in Schuhe, in denen sie um jeden Millimeter Platz ringen müssen. Oftmals werden die Schuhe aus modischen Gesichtspunkten ausgewählt und sind daher viel zu Eng und bieten auch nicht den nötigen Halt.
Was daraus folgt, wissen die meisten Podologen. Diese Fuß-Therapeuten haben dann das wieder zu richten, was wir verhunzen: Hühneraugen, Fehlstellungen und Verformungen. Kein Mensch denkt bei Rücken-, oder Nackenschmerzen an seine Füße – selbst Muskelverspannungen im Schienbein-Bereich führen wahrscheinlich die wenigsten auf falsches Schuhwerk zurück.

Wenn sich dann aber schon Fehlstellungen, wie Sichel-, Platt-, oder Hackenfüße herauskristallisieren bleibt wohl nur noch der Weg zum Orthopäden. Krallen-, oder Hammerzehen enstehen vorrangig durch das Zusammenquetschen in zu engen Schuhen. Aufgrund des fehlenden Platzes müssen die Zehen eine Klauenstellung einnehmen und irgendwann kann man sie nicht mehr ausstrecken… Der Fersensporn wird hauptsächlich durch hohe Belastungen und schlecht stützendes Schuhwerk in der Entstehung gefördert. Der Spreizfuß und auch der Hallux Valgus, der überwiegend in der Frauenwelt vorkommt, begründet sich auf das Tragen von zu hohen Absätzen und zu enge Schuhspitzen. Last but not least: der Senkfuß, die Vorstufe des Plattfußes. (wer sich wundert, warum die Schuhgröße immer weiter zunimmt, sollte sich darüber mal Gedanken machen.)

Resumee:

Unsere Füße sind absolute Einzelstücke, haben hin- u. wieder auch verschiedene Größen u. Weiten, daher wäre es nur logisch, wenn unsere Schuhe auch verschiedene Anpassungsmöglichkeiten besitzen. Wenn der/die Verkäufer/in erzählt: „die Schuhe weiten sich noch„, sollte man hellhörig werden.


Gute Schuhe sollen schon im Geschäft passen und den Zehen noch Bewegungsfreiheit bieten – daher sollte man auch am späten Nachmittag in’s Schuhgeschäft gehen, denn im Laufe des Tages schwellen die Füße etwas an…

Fusspilz durch neue Schuhe?

Wenn man so erschreckende Statistiken liest, wie z.B.: ein Drittel der Erwachsenen hat zumindest einmal mit Fusspilz zu kämpfen…

…dann lässt sich auch nachvollziehen, warum man sich mit neuen Schuhen auch einen Pilz mit nach Hause nehmen kann.

Nach einem Bericht im www besteht die Möglichkeit sich solch einen Parasiten einzufangen, in 6 von 10 Schuhgeschäften – dabei ist gleichgültig, ob es sich um ein hochpreisiges Schuh-Haus, oder um einen Discounter handelt. Grund hierfür ist Hauptsächlich die mangelnde Hygiene der potenziellen Käufer und das fehlen von Einmal-Fusslingen (Probiersocken).

Frauenschuhe sind hierbei besonders betroffen: Grund, im Sommer stecken die wenigsten Frauenfüsse in schützenden Strümpfen – und beim probieren der verschiedenen Modelle, wird flugs von einem Schuh zum nächsten gewechselt.

Aber wenn man bestimmte Vorsichtsmassnahmen beachtet, wie z.B. mitgebrachte Strümpfe zum probieren anziehen und Zuhause die Schuhe vorm ersten Gebrauch zu desinfizieren, ist die Gefahr gebannt sich mit Nagel-, oder Fusspilz anzustecken.

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