UMTS und seine Nachfolgetechniken, sogenanntes “UMTS-Broadband” bzw. HSDPA finden am Markt für Internet das mobil genutzt werden kann immer mehr Kunden. Für einige ist es anscheinend mittlerweile auch zum DSL-Substitut avanciert, Absatzzahlen von Netzanbietern, aktuell T-Mobile und Vodafone, schön länger EPlus, mittlerweile auch O2, belegen das. Und glücklicherweise gibt es mittlerweile auch in diesem Segment Flatrates wie sie zuerst z.B. von MoobiCent angeboten wurden. Mittlerweile sind diese Flatrates aber zu den üblichen “Marketingflatrates” verkommen, sprich die Nutzung wird bei dem meisten UMTS-Tarifen/ Anbietern nach einem verbrauchten Datenvolumen von 5GB auf GPRS (ISDN-vergleichbare Geschwindigkeit) gedrosselt. Wobei ich bis dato noch nicht in die Bredoullie geraten bin nicht mehr genügend nutzbares Datenvolumen zur Verfügung zu haben, obwohl in regelmäßig Dienste wie Last-fm oder YouTube nutze.
Für mich als mobilen und internetsüchtigen Zeitgenossen ist diese Entwicklung insgesamt sehr fein, da es mittlerweile auch ganz spannende Paketangebote mit einer UMTS-Flatrate und zugehörigen (passablem) Notebook oder Netbook für € 1.- gibt. Und eine mobile Internetflatrate kostet derzeit irgendwas zwischen € 25.- (o2) und ca. € 43.- (im zweiten von zwei Vertragsjahren, im ersten nur rd. € 35.-!) bei z.B: Getmobile.
Und von der Einfachheit her ist es mit einem herkömmlichen DSL-Anschluss auf keinen Fall zu vergleichen. Denn nach Vertragsabschluss erhält man wie vom Mobilfunkvertrag gewöhnt die Unterlagen, SIM-Card und Pin mit zugehörigen USB-Stick oder PC/ PCMCIA-Card. Damit ausgestattet einfach die SIM einlegen, Software automatisch installieren lassen (id.R. nicht mehr als zwei Minuten), PIN eingeben, online!
Es ist in der Tat verblüffend wie einfach und tortzdem stabil das mittlerweile möglich ist. Ich bin regelmäßig mit meinem Vaio-Notebook unterwegs, und solange man sich nicht im tiefsten Hinterwald bewegt hat man i.d.R. akzeptable, in Ballungszentren wie von in DSL-6000 gewohnte Geschwindigkeiten. Und das finde ich wirklich famos. Eine nicht zu vergessende, in meinen Augen sehr positive Randerscheinung in diesem Umfeld ist auch, was ja in der Mobilfunkbranche alles andere als üblich ist, dass man hier auch Verträge mit einer Laufzeit von 6 Monaten bekommt. Aktuell z.B. bei MoobiAir. Und da kann man dann nicht so sehr viel falsch machen, da der Schaden überschaubar ist, wenn man so einen Tarif dann doch nicht nutzen bzw. ausnutzen könnte.
Und wenn ich mal in einem Gebiet bin wo die Netzversorgung zu wünschen übrig lässt, bin ich auf alle Fälle in Sachen Mail (Outlook) immer noch gut bedient, da hier für mich nicht die Schnelligkeit, aber vielmehr die permanente und kostentransparente Verbindung wichtig ist, um permanent an meine Mails zu kommen bzw. selbige schreiben zu können.
Wer wohl jetzt auch anscheinend in diesen Markt eingestiegen ist ist 1&1, bekannt aus dem Internetaccess (DSL)/ Domainhosting/ Webspace-Geschäft. Zwar haben die derzeit auch ein gutes Angebot, nur habe ich in der Vergangenheit mehrmals die Not gehabt den Service von 1&1 in Anspruch nehmen zu müssen, seit dem bin ich von dieser Firma geheilt ;o) Denn auch dort wird nur Geld in die Gewinnung von Kunden gesteckt, wenn man dort einmal mittlerweile auch zweijährige (!) Verträge für DSL & Co abgeschlossen hat ist man nur mehr eine Last, die ihr Dasein durch überteuerte Zahlungen an dieses Unternehmen fristen darf.
Aber wieder zurück zu mobilen Datennutzungsmöglichkeiten: Die meisten Anbieter, aber auf jeden Fall die Netzbetreiber bieten eine mal mehr, mal weniger brauchbare Aussage über ihre Verfügbarkeit/ Versorgung mit UMTS bzw. HSDPA, ähnlich wie man es bei der Abfrage von DSL-Anschlüssen kennt (HSDPA ist die wesentlich schneller Fortsetzung des Übertragungsstandards UMTS!). Aber wenn diese Aussage positiv, oder man Bewohner eines Ballungszentrums ist, dann steht einer performanten Nutzung so gut wie nichts im Weg. Allerdings kann es durchaus mal passieren, dass bauliche/ Architektonische Gründe den Empfang je nach Umstand empfindlich einschränken. Dies ist aber dann eben nur für diesen Punkt relevant, mit dem Subnotebook im Rucksack, irgendwo im Cafe sitzend ist es ein mir liebgewonnenes Vergnügen u.a. auch diese Ergüsse auf unserem Block zum besten zu geben.
Dementsprechend quäle ich Besucher dieses Blogs an dieser Stelle mehr und mehr mit Informationen rund um die mobile Nutzung des Internets, denn DSL zuhause kann ja jeder ;o)
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