Für welchen Tarif und welchen Zweck man sich entscheidet, liegt wohl an den persönlichen Vorlieben und der Gesundheit des Portemonais.

Zuerst sollte man sein eigenes Surfverhalten grundlegend analysieren und mal darüber nachdenken wieviel UMTS, oder HSDPA Traffic man eigentlich täglich benötigt. Reicht es, wenn man einmal in der Woche mobil ins Internet geht, oder werden doch mehrere Stunden im ganzen Monat für mobiles Internet gebraucht? Wieviel ist man bereit dazu auszugeben? Hat man trotzdem bedenken sich längerfristig an einen UMTS/HSDPA-Provider zu binden?

Durch einen Prepaid-Datentarif hat man keine Vertragsbindung, dadurch entsteht die Unabhängigkeit jederzeit zu kündigen, bzw.  zu einem anderen Anbieter zu wechseln. Auch kann man leichter der Schuldenfalle entgehen, man muss erst ein Guthaben aufladen, das man dann im mobilen Internet absurfen kann – funktioniert auch mit negativer Schufa-Auskunft. Desweitern bezahlt man auch nur das, was man an Datenübertragung verbraucht. Auch erhält man subventionierte Hardware, die allerdings mit SIM-Lock gesperrt ist.

Nachteilig ist der im Vergleich zu einer Flatrate hohe Preis, bei Flatrates gibt es den Surfstick meist schon ab 1,- €, die prepaid-Kosten sind hierbei schnell mal bei 100,- €.

Für Leute die öfter und auch länger im mobile Internet unterwegs sind, ist ein Prepaid-Tarif eher ungeeignet.



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