Seit der Einführung des mobilen Internets hat die UMTS Verfügbarkeit zwar rasant zugenommen, aber hierbei hatten es die Netzbetreiber aus Kostengründen lediglich auf Orte ab 50.000 Einwohner abgesehen.
Der UMTS-Netzausbau auf dem flachen Land geht zwar voran und wird auch von der Regierung forciert, trotzdem gibt es immer noch eine große Anzahl an weißen Flecken auf der Karte des mobilen Internets.
Der Mobilfunkbetreiber t-mobile sagt dazu, dass dort, wo von den Kunden das mobile Internet massiv genutzt wird, der weitere Ausbau vorangetrieben wird.
Schön. Aber was machen die Bewohner der Gebiete, die gerne eine Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung per Funk hätten, aber sich immer noch mit dem GSM-Standard rumschlagen müssen und deshalb den Gebrauch lieber nur im “Notfall” anwenden?
Dazu bekommt man dann zu Hören, das außerhalb der UMTS Netz Verfügbarkeit, flächendeckend EDGE Verfügbarkeit geboten ist.
Das stimmt aber so nicht, wenn man sich mal die Landkarte der UMTS Verfügbarkeit von t-mobile ansieht:
t-mobile UMTS Verfügbarkeit Karte (Da kann man sehen, (bzw. feststellen!) dass GSM zwar Überall möglich ist, EDGE meistens, dagegen UMTS nicht Verfügbar – Vielerorts!)
Ich hoffe mal, dass der UMTS Verfügbarkeit Check in den nächsten Wochen sehr viel besser anzusehen ist.
Auf das schnelle und mobile Internet will ich überall zugreifen können, auch wenn ich ein verlängertes Wochenende zum Wandern im Bayerischen Wald nutze. Dabei hilft es mir auch wenig, wenn jetzt eine Fast-Food-Kette ihren Kunden eine Stunde kostenloses W-Lan Surfen anbietet – erstens schmeckt mir das Essen dort nicht, und zweitens sind die in dem Gebiet wahrscheinlich genauso dünn gesät, wie UMTS Antennen.
Ihre Meinung?