Vision von Geschwindigkeit

Das mobile Internet wird in ein paar Jahren das kabelgebundene DSL-Festnetz und sogar das V-DSL an Geschwindigkeit um ein vielfaches schlagen.
Wenn die Datenübertragung und die damit verbundene Nutzung des mobilen Internets weiterhin so zunimmt, wie alle Mobilfunkbetreiber vermuten, dann sind die Geschwindigkeiten bei einer UMTS-Verfügbarkeit “Schnee von Gestern”.
Die angekündigten Tests von t-mobile und o2 mit dem erweiterten HSPA+ Modus machen schon mal neugierig:
Übertragungsraten von bis zu 28 Mbit/s sollen damit im Download möglich werden. Das beste zur Zeit verfügbare DSL schafft gerade mal bis zu 16 Mbit/s. Das Glasfaserkabel V-DSL, der Telekom, kommt auf ca. 50 Mbit/s im maximum.

Das ist im Vergleich zu den neuen Sachen, die momentan ausprobiert werden, dann aber auch “langsam”:
LTE (long term evolution) soll Downloadraten im mobilen Internet mit bis zu 100 Mbit/s ermöglichen – hui!

Bis sowas aber letztlich dann auch für die normale Kundschaft angeboten wird, ist noch nicht geklärt.
Die Mobilfunkbetreiber wollen mehr Frequenzen freigeschaltet, bzw. bereitgestellt bekommen, vor allem die wegen der Umstellung auf das Digital-TV freiwerdenden Frequenzen, sind da das Objekt der Begierde. Solange da aber aus lauter Kraftmeierei keine Einigung über freiwerdende Frequenzen möglich wird, halten sich die Mobilfunkbetreiber zurück.

Aber trotzdem laufen hier in Deutschland auch schon Tests mit der LTE-Technik, allerdings geht es in anderen Ländern schneller: die US-Amerikaner wollen ab 2010 damit anfangen…
Das ameikanische Unternehmen Verizon, der dort größte Mobilfunkbetreiber, hat die Umstellung für die nächsten Jahre angekündigt.

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